Das Muttersprachliche Prinzip

Die Wissenschaft hat inzwischen erkannt, dass Kinder Sprachen von Geburt an und bis zum sechsten Lebensjahr spielend erlernen. Bereits im Mutterleib erlernt das Kind den Klang der Sprache. Später werden einzelne Wörter, der Satzbau usw. intuitiv erlernt. Dies nennt man das „Muttersprachliche Prinzip“.

Die ersten sechs Lebensjahre sind daher die wichtigsten in der Entwicklung des menschlichen Gehirns. In dieser Zeit wächst das Gehirn und schafft alle wichtigen Verknüpfungen zwischen den einzelnen Gehirnzellen. Je mehr Einflüsse das kleine Kind erhält, desto vielfältiger entwickelt sich das Gehirn. Studien haben bewiesen, dass das Erlernen einer zweiten Sprache in diesem Alter die Entwicklung und die Intelligenz besonders positiv beeinflusst. Aber auch nach dem sechsten Lebensjahr lässt sich eine zweite Sprache noch mühelos und nahezu akzentfrei erlernen.